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Samstag, 25. August 2007 - 23:12 Uhr
Hola po!

Es gibt wieder Fotos, cool oder? Wie ihr selbst sehen könnt, geht’s uns allen ziemlich gut.
Die größte Neuigkeit ist sicher, dass der „pinche“ Don Simon weg ist (*heul* ) aber dafür ist die Michi jetzt da. jaaaaaaa… Nach Anfangsschwierigkeiten im Bus, gefällt ihr die lateinamerikansiche Gemütlichkeit ganz gut (Hoffe ich irr mich da jetzt nicht liebe Michi ).

Der Rest der erzählenswert ist:
Rio de Janeiro natürlich: Was für eine hübsche Stadt…hihi Eine Großstadt mit solchen beeindruckenden und ewigen Stränden. Warum haben die Spanier sich damals nicht auch Brasilien geschnappt, die sprechen ja Portugiesisch da… que lata!!! Camille, Rosa und Joana (mit denen ich dort war) sind leider auch weg, aber die Reise werde ich nie vergessen!! Les amo, chiquillas!
Dann kam auch schon Besuch aus Österreich: Zuerst die Ally und die Ursi aus meiner ehemaligen WG in Wien. Die beiden Mädls machten sich nach ein paar schönen Tagen zusammen hier in Santiago auf in den Norden und sind dabei zum Glück nicht erfroren! (Wieso glaubt uns keiner, dass es hier wirklich kalt ist? hm…:roll Ich freu mich auf ein Wiedersehen in Wien!!
Kurz danach traf die ganze Familienschar ein: Mama, Sisterpo, Tía y Cousinchen… Wir haben eine super Zeit zusammen verbracht und die Reise mit dem Auto in den Norden von Chile war ein wahnsinns Abenteuer (über 4500 km in 10 Tagen). Wir haben Pinguine, Delphine und tausende Seeroben entlang der Küste beobachten dürfen. Die Atacamawüste ist ja ein Wunder an sich: Die Salzebenen mit Flamingos, Lagunen auf über 4000 m und der Geysir „El Tatio“ um 4 Uhr morgens ließen uns aus dem Staunen nicht rauskommen. Der Ausflug mit dem Pferd in San Pedro ging sich dieses Mal aus und der Vulkan wartet hoffentlich noch auf mich. Was lernen wir daraus? Santiago ist kein toller Ort zum Verweilen besonders nicht im Winter!! Die drei Wochen sind wie im Flug vergangen und wir mussten uns wieder verabschieden, schnief…
Dann ging auch das 2. Semester offiziell los und Falko und ich tanzten quasi gleichzeitig auf zwei Fiestas. Despedidas der Freunde, die nach Hause flogen und Bienvenida der neuen Locos. Uff ganz schön anstrengend…
Da die ersten Wochen an der Uni eh mehr dem chilenischen Prinzip „tranquillo“ unterliegen, flog ich noch für ein paar Tage mit der Evelyn (fleißige Praktikantin der öster. Wirtschaftskammer) nach Buenos Aires. Auch bei bitterer Kälte und Wind erscheint mir diese Stadt in so vielen Dingen besser: Tango, Shopping, Essen und alles andere auch. Te amo!

Und jetzt? Es ist Ende August und ich bin mir bewusst, dass die Zeit noch schneller vergehen wird. Der Frühling kommt und die neue Italia-USA-Honduras-Austria-WG wartet auf neue Fiestas und Asados auf der Dachterrasse . Die Uni schmeißen wir dieses Semester eher nebenbei und konzentrieren uns auf die Planung der div. Reisen (u.a. zum lieben Helenchen!) und der großen Abschlussreise. Ach ja an die Diplomarbeit denken wir natürlich auch mao menos!!

besos
Stephie

Samstag, 26. Mai 2007 - 06:00 Uhr
So schnell...

Die Zeit fliegt dahin…und der Winter ist da. Ich kann mich gar nicht genug darüber aufregen, es ist wirklich ungemütlich und es wird noch schlimmer… na prima! (Ja, geht ihr mal bei knappen 0 Grad in ein nicht geheiztes Badezimmer, in welchem das Fenster nicht geschlossen werden kann…)!
Der Smog, die Kälte und kaum vorhandene Heizungen lassen die Chilenen wenig attraktiv erscheinen, mittlerweile steht fest, die sind gar kein einfaches Völkchen: schüchtern und wenig lateinamerikanisch, viele voller Klassendenken und voller Vorurteile… Natürlich gibt es die lieben Ausnahmen, aber zu mind. auf unserem Campus fällt die Suche schwer, aber das liegt wohl in der Natur der Wirtschaftsstudenten, oder? scherz!

Das Highlight der letzten Wochen war sicher die Reise nach San Pedro, so beeindruckende Landschaften habe ich vorher noch nie gesehen. Die Zeit reichte leider nicht für eine Trip mit dem Pferd und die Besteigung eines Vulkans. Doch das macht nichts, gibt es eben noch mehr Gründe dorthin zurück zu kehren. Meinen Lieblingsvulkan hab ich schon ausgewählt: Lincancábur 5916 m an der bolivianischen Grenze. Leider solls dort noch Trittminen geben…

Die Uni ist noch immer eine Baustelle, immer heißt es am Ende des Monats werden wir fertig…jaja (also doch lateinamerikanisch…) Welche Überraschung auch hier gibt’s Professoren die sich für Götter halten und schlimmer sind als unser lieber Hr. Plötz!
Die Uni veranstaltet für uns Intercambios ganz tolle Ausflüge, der letzte nach Valparaíso war eher der Reinfall. Höhepunkt: Mittagessen in einem Restaurant mit geselligen Kakerlaken!!! Zum Streicheln lieb!

Aber keine Sorge mir geht’s gut und die Aussicht auf eine andere Wohnung mit großer Dachterrasse, eine Reise nach Rio de Janeiro und Besuch von meinen Lieben lassen alles schon wieder heller erscheinen. Übrigens der Sommer kommt bestimmt und ganz ehrlich wir frieren hier lieber vor uns hin, als uns in einem tollen Büro zu Vergnügen! Así es!

Ach übrigens Simon ist jetzt kahl geschoren und sieht super heiß aus!

Cuidense mucho!

Besos Stephie

Dienstag, 20. März 2007 - 02:59 Uhr
Qué onda, huevon?

Na da bin ich aber froh, dass ich endlich am Ende der Welt angekommen bin…

Wie die meisten wissen, habe ich eine turbulente Anfangszeit hinter mir. Der Wohnungswechsel aufgrund emotionaler Ausbrüche und Fehltritten meiner alten Hosts war eine Notwendigkeit, und in meiner neuen WG wird ein tolles internationales Spanisch gesprochen Remy und Pauline de Francia sind ein süßes unkompliziertes Pärchen und Marta ist ein verrücktes Huhn aus Sizilien. Bin näher dran an der Uni als in Kufstein. Super bien! Das neue Transportsystem in Santiago funktioniert nämlich zur Rush hour mehr recht als schlecht, daher kommt es regelmäßig zu Staus in der Metro und Protesten.

Die liebsten compañeros von Falko und mir sind zurzeit die Mexikaner. Sie lernen uns ein Spanisch, dass die Chilenen teilweise nicht verstehen. Ach ja und natürlich ist alles besser in Mexiko. Das Lied Fiesta Mexikana von Rex Gildo singen wir alle wenns wirklich fad wird… Die Kolumbianer tanzen wie Götter. Nein leider, zukünftige Drogenbarone hab ich noch keine gesichtet. André (Kolumbianer) wollte wissen, wie sich Männlein und Fräulein in Österreich kennen lernen, wenn keiner tanzt. Na ja, mit viel Alkohol ist alles möglich…

Unser Campus ist total neu, so neu dass er erst fertig werden muss. Der Unterricht gestaltet sich dementsprechend, aber wenn wir uns anstrengen und den Bohrlärm ignorieren, verstehen wir ziemlich viel. Die Professoren kümmern sich rührend um uns, viele sprechen Deutsch und das Beste sie raten uns zu wenigen Kursen, denn wir brauchen ja unbedingt genug Zeit fürs Reisen, Fiestas und natürlich unsere neuen novios o novias, die wir laut ihnen unbedingt für einen guten Ausgleich brauchen.. Auch die nette Touristenführerin im Haus von Pablo Neruda wollte wissen, ob wir nach 3 Wochen hier eh schon Spielgefährten (Ich nenn’s jetzt mal so…) haben. Was sagt man dazu?
Das Beste zum Schluss: Wir drei sind laut unseren neuen Studentenausweisen jetzt Austrialier…eh klar, oder?

Besos Stephie

Donnerstag, 30. November 2006 - 00:14 Uhr
Willkommen, willkommen!!

Jetzt nehm ich mir mal ein bisschen kostbare Zeit und eröffne meinen Teil dieser tollen Homepage! Tja ich bin zwar noch nicht im gelobten Land angekommen, jedoch kann ichs kaum erwarten. Für manche wiederhole ich mich wahrscheinlich, aber arbeiten ist doof und wehe einer von euch lieben Studienkollegen genießt nicht dass was er gerade erlebt! (ok, wahrscheinlich muss man es zuerst selbst erfahren um es zu begreifen!) 60 Stunden und mehr arbeiten und dabei die heiligen Sonntage auch zu opfern ist schon verrückt. Klar kurzfristig, so wie dass bei mir momentan ist, kann man es gut durchhalten und man gewöhnt sich auch recht schnell daran, wer diese Arbeitszeiten jedoch einmal normal finden sollte, der hat kein Leben und den bedauere ich jetzt schon! (hoffentlich muss ich mich mal nicht selbst bedaueren...)

Um der Arbeitswelt noch ein bissi zu entkommen, überlege ich mit meiner Kollegin bereits, welche "sinnvollen" Studien mit möglichst langer mind. Studiendauer nach der FH eine Lösung wären. Zur Zeit haben wir Architektur in die engere Wahl gezogen! Wer einen guten Vorschlag hat, der teilt ihn mir sofort mit, bitte! Medizin und Jura hab ich bereits ausgeschloßen!

So, mein nächster Arbeitstag beginnt in ein paar Stunden! juhh...

Hoff es geht euch allen gut! In Kufstein hatten wirs trotz der Dorf-Atmosphäre eine urcoole (ja ich wohn halt doch scho a bissi in Wien ) Zeit und ich vermiss die lustigen Zusammentreffen in der Kufa bzw. Arabia...

Hasta pronto eure stephie

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